Unzufriedenheit im Betrieb
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Personalserie: Unzufriedenheit im Betrieb

In Teil 8 unserer Serie zum Thema Personal geben wir fünf Tipps, wie Sie die Zufriedenheit in der Belegschaft steigern.

Auslöser für schlechte Stimmung gibt es viele

Schlechte Stimmung am Arbeitsplatz: Von Unzufriedenheit im Job war eine Vielzahl der Arbeitnehmer schon selbst einmal betroffen. Auslöser hierfür gibt es viele – ein zu hohes Arbeitspensum kann ebenso auf die Stimmung schlagen, wie dicke Luft im Team.

Tipp 1: Reden, reden, reden

Wichtig ist, sich mit den Mitarbeitern regelmäßig auszutauschen. Dabei sollte es nicht nur um die Tagesplanung gehen, sondern auch darum, ein Stimmungsbild des Mitarbeiters zu erhalten, um bei Bedarf sofort gegenwirken zu können. „Wo drückt der Schuh?“ und  „Was kann ich für Sie tun?“ sind beispielhafte Fragen, die echtes Interesse am Mitarbeiter signalisieren und die aufkommende Unzufriedenheit möglicherweise zu Beginn gleich mildern können. Auch Mitarbeitergespräche, die sich bewusst von der beruflichen Alltagskommunikation abgrenzen, sind empfehlenswert.

Tipp 2: Arbeit organisieren

Zu viel Arbeit kann definitiv zu Unzufriedenheit führen. Allerdings trägt auch das Gegenteil zu einer gedrückten Stimmung im Betrieb bei. Die Führungskräfte sollten also darauf achten, dass die Mitarbeiter entsprechend der gesetzlichen Arbeitszeitregelungen adäquat eingesetzt werden und dabei die Möglichkeit haben, ihre Ideen einzubringen.

Sollte über das Jahr verteilt Mehrarbeit anfallen, bietet sich ein Arbeitszeitkonto an, auf dem Mitarbeiter ihre Plusstunden gutschreiben können. Diese können dann wiederum in Monaten mit weniger Arbeit bei einer gleichbleibenden Gehaltszahlung abgebaut werden.

Tipp 3: Für Zusammenhalt im Team sorgen

„Zusammen ist man weniger allein“ – wie dieser Spruch verdeutlicht, sind es häufig die Kollegen, die weniger liebsame Arbeit erträglich machen. Wichtig ist, dass Handwerksunternehmen ein Auge auf diesen Teamzusammenhalt haben. Sobald sie feststellen, dass die Stimmung kippt, sollte schnellstmöglich gegengesteuert werden, zum Beispiel in Form eines gemeinsamen Teamworkshops.

Dieser kann unterschiedlich gestaltet werden, wobei es empfehlenswert ist, sich am Ende auf gemeinsame Teamregeln zu verständigen. Allerdings darf auch der Spaß nicht zu kurz kommen, weshalb sich hierfür ein anderer Ort als der Betrieb anbietet. Ob Tagungshotel oder ein Ausflug ins Grüne – der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Es gilt, auch die Mitarbeiter einzubinden und deren Präferenzen abzufragen.

Unzufriedenheit im Betrieb
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Tipp 4: Infos und Kommunikation

Information und Kommunikation sind Dauerbrenner bei der Personalarbeit, denn vielfach sind es fehlende Informationen gepaart mit einer unzureichenden Kommunikation, die Unzufriedenheit schüren. Unternehmer sollten daher alle Kanäle nutzen, um die Belegschaft auf dem aktuellen Stand zu halten. Das kann die gemeinsame Morgenrunde sein, aber auch ein schwarzes Brett, eine Pinnwand oder Ähnliches im Aufenthaltsraum, die Informationen zu Projekten oder zur Urlaubsplanung enthält.

Ebenfalls können Mobiltelefone die gegenseitige Kommunikation erleichtern. Besonders attraktiv ist für die Mitarbeiter, wenn das Arbeitstelefon gleichzeitig zur privaten Nutzung überlassen wird. Dadurch kann im Ergebnis der Kommunikationsfluss erhöht und dem Mitarbeiter Wertschätzung entgegengebracht werden.

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Tipp 5: Bei Unklarheiten fragen

Wie die Beispiele verdeutlichen, gibt es kein Pauschalrezept, um die Zufriedenheit im Betrieb zu steigern. Wichtig ist, sich als Unternehmer dem Thema anzunehmen und echtes Interesse an den Mitarbeitern zeigen und dabei gleichzeitig authentisch bleiben. Denn häufig sind es die kleinen Dinge, die am Ende viel ausmachen.

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Nicola Pauls

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